#LaundryHacks: 4 Tipps für umweltfreundliches Waschen

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Happy Laundry Day? Mit jedem Waschgang lösen sich nicht nur Schoko-Eis und Spaghettisauce vom Vortag, sondern auch Chemikalien und Plastikpartikelchen aus Waschmittel und Klamotten. Nebenbei werden natürlich auch noch jede Menge Energie und Wasser verbraucht UND man verkürzt die Lebenszeit seiner Lieblingsstücke mit jedem Waschgang. Klingt gruselig? Keine Sorge, nachhaltiges Waschen ist ganz easy:

Echte Laundry Hacks für Flecken

Was schon Omi wusste, gilt auch heute noch als echter #lifehack! Viele Flecken lassen sich mit dem richtigen Gegenmittel effektiv bekämpfen, noch bevor man die Waschmaschine anschmeißt (ja, auch Tomatensauce :) ). So kannst Du nicht nur den Vorwaschgang komplett überflüssig machen, sondern auch Dein Lieblingsteil vor der Tonne retten. 

Unser Lieblingstrick für weiße Wäsche: Fleck auswaschen und die nasse Kleidung direkt in die Sonne legen. Das UV-Licht bleicht so gut wie alles aus, von Kaffee bis Babybrei. Allerdings würden Farben unter dem Effekt leiden, also solltest Du diesen Trick am Besten nur bei heller, unifarbener Wäsche anwenden. 

Als nächstes auf der Hitliste der Fleckenkiller stehen Mineralwasser, Zitronensaft (gut gegen Deoflecken) und Backpulver/Natron für Eingetrocknetes. Immer etwas einwirken lassen und großzügig ausspülen, oder Salz auf den Fleck häufen, dieses soll die gelösten Stoffe dann aufnehmen. Das funktioniert übrigens auch bei frischen Rotweinflecken auf Tischdecke oder Teppich recht gut (dieser Trick wurde erst kürzlich wieder von der Autorin persönlich getestet...). Solltest Du zufällig reinen Alkohol im Haus haben, könnte das Dein Hausmittel der Wahl werden! Besonders bei empfindlichen Stoffen sollte Alkohol zum Einsatz kommen, das ist besser für die Fasern. 

Bei Fett- oder Ölflecken hilft Spülmittel (irgendwie logisch, oder?). Wenn der fettige Snack also auf dem Shirt gelandet ist, statt im Mund, einfach ein paar Tropfen Spülmittel eintupfen und mit warmem Wasser auswaschen.

Chemikalien reduzieren

Gut, da bist Du sicher schon von selbst drauf gekommen: Was man oben in die Waschkammer reinschüttet, landet auch später im Abwasser und da gehören viele Stoffe einfach nicht hinein. Konservierungsstoffe, Wasserenthärter, Duftstoffe, Mikroplastik... Greife beim Shoppen nächstes Mal einfach zu einem umwetlfreundlichen Waschmittel. Bei der Auswahl solltest Du Dich nicht jedoch auf Begriffe wie "Bio" oder "Öko" verlassen, da diese für Waschmittel nicht geschützt sind. Du musst jetzt aber nicht extra Chemie studieren, um das passende Waschmittel zu finden: Echte ökologische Waschmittel erkennst Du an Siegeln wie dem NCP Siegel, ECOCERT, Ecolabel, ECO Garantie oder dem blauen Engel.

Wer noch weiter gehen will, kann sein Waschmittel auch selbst herstellen, dafür finden sich jede Menge "Rezepte" im Netz. Pro-Tipp: Lasst das Waschmittel einfach ganz weg! Gerade bei vorbehandelten Flecken oder Wäsche, die nur getragen, aber nicht verschmutzt ist, genügt das schon. Hierfür gibt es auch spezielle Waschbälle die man zur Wäsche gibt um das Waschmittel zu ersetzen, deren tatsächliche Wirkung wurde jedoch bisher noch nicht belegt.

Zu radikal? Dann verzichte wenigstens auf Weichspüler, ein Produkt das eigentlich vollkommen überflüssig ist. 

Energie & Wasser sparen

Jede Runde, die Deine Waschtrommel dreht kostet Strom und Wasser. Zum Glück macht Wäsche waschen nicht besonders viel Spaß, so dass sich folgender Tipp von selbst ergibt: die Waschmaschine am besten immer voll machen und nicht zu häufig waschen. Je seltener man ein Kleidungsstück wäscht, desto länger lebt es – auch das schont bereits die Umwelt. Klar, dass man dennoch regelmäßiges Waschen nicht umgehen kann. Einfache Flecken kannst Du vielleicht mit Hausmittelchen auch ohne Maschine auswaschen, oder zumindest vorbehandeln, so dass keine Vorwäsche nötig ist. Besonders Kleidung aus natürlichem Strick, wie z.B. Kaschmir muss auch gar nicht immer gewaschen werden. Hier reicht es auch oft, das Kleidungsstück eine Nacht auszulüften.

Versuche auch, nicht zu heiß zu waschen, 30 oder 40 Grad genügen eigentlich immer und sind außerdem auch gut für Deine Nebenkostenabrechnung. Oft reicht es sogar, die Wäsche kalt zu waschen. Auch beim Kurzprogramm spart man wirklich nur Zeit, nicht Wasser oder Engergie. Hat Deine Maschine vielleicht sogar ein Eco-Programm? Und nebebei: wer Öko-Strom nutzt, muss sich natürlich schon weniger Gedanken machen. 

Übrigens, das gute alte Lufttrocknen ist auch nicht zu verachten, denn ein Trockner verbraucht richtig viel Energie!

Verpackungen vermeiden

Wirklich ganz easy: Pulverwaschmittel in der großen Pappverpackung kaufen. Hält viel länger und kann hoffentlich ins Altpapier. Solltest Du zu den glücklichen Menschen gehören, die einen "Unverpackt"-Laden in ihrer Nähe haben, kannst Du auch dort einfach Dein Waschpulver mitnehmen. Viele Öko-Waschmittel achten auch auf ihre Verpackungen, so dass sich das Problem hier erübrigt. 

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