FAIR FASHION

 

Nicht nur die Umwelt leidet unter der Textilproduktion!

Auch für die Arbeiter und Arbeiterinnen in der Textilindustrie hat die Entwicklung zum Fast Fashion Kosum schwere Folgen. Katastrophale Arbeitsbedingungen sind insbesondere in Asien und Osteuropa der traurige Standard: mit Löhnen weit unter dem Existenzminimum, Überstunden und Frauendiskriminierung.
Ein Arbeitspensum von bis zu 100 Stunden pro Woche und unmenschliche Bedingungen ertragen Arbeiter und Arbeiterinnen bei der Produktion von Kleidung. Bspw. erhält die Näherin eines T-Shirts gerade einmal 0,6% des Verkaufpreises. Folglich bekommt sie also für ein Shirt, das Du im Laden für 19,99€ kaufst, ca. 12 Cent. 70% des Umsatzes landen beim Einzelhandel bzw. beim Markenunternehmen.

Auch auf die Gesundheit haben die Arbeitsbedingungen Auswirkungen. Nicht nur bei der Herstellung der Kleidungsstücke, sondern auch beim Anbau der Rohfasern können schlimme chronische Schädigungen und Vergiftungen auftreten. So können beispielsweise die eingesetzten Pestizide beim Anbau von Baumwolle Krebs auslösen und pro Jahr gibt es ca. 3 Mio. Vergiftungen durch Pestizide.

 

Deshalb sagen wir: Um Geld zu sparen, müssen wir nicht auf Kosten anderer kaufen! Alternativen wie wir bieten eine riesengroße Auswahl an aktuellen Styles und hochwertigen Einzelstücken.
Buy fair - consume with care!

Das sind die Fakten 

  • 80% der Angestellten in Nähfabriken in Bangladesch sind Frauen: Sie leiden besonders unter den Arbeitsrechtverletzungen. Das liegt daran, dass sie als fügsam gelten und sich nicht so leicht in Gewerkschaften organisieren.
  • Jeder 6. berufstätige Mensch weltweit ist in der Textilbranche angestellt.
  • Bei dem Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch am 24. April 2013 wurden 1138 Menschen getötet und 2500 verletzt. Am Vortag hatte die Polizei wegen Rissen im Gebäude das Betreten verboten, trotzdem wurden die Arbeiter von den Fabrikbetreibern gezwungen, die Arbeit aufzunehmen.
  • Who Made My Clothes? Zum Gedenken an den Einsturz wurde der "Fashion Revolution Day" ins Leben gerufen: Die Organisatoren fordern faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.
  • Mit ca. 52€ im Monat erhalten die Angestellten in Bangladesch den weltweit niedrigsten Mindestlohn.
  • Im Jahr 2012 wurden in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karachi 258 Menschen durch einen Brand getötet.
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